DSGF und S-Marktservice unter einem Dach

Köln, 24.08.2017 Die Weichen sind gestellt für eine signifikante Veränderung des Back-Office-Marktes innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Die DSGF ist gestern mit der Sparkassen-Marktservice GmbH (SMS) rückwirkend zum 1. Januar 2017 verschmolzen. Für die Sparkassen-Finanzgruppe ergeben sich aus dem Zusammenschluss deutliche Vorteile.

Durch die Fusion von DSGF und SMS entsteht, gemessen an der Kundenzahl, der größte Dienstleister für Back-Office-Tätigkeiten in der Marktfolge innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Bereits heute betreut die DSGF mehr als 300 Kunden. Die SMS zählt circa 100 Sparkassen zu ihrem Kundenstamm. Gemeinsam wird die DSGF einen ungefähren Jahresumsatz in Höhe von ca. 80 Mio. Euro generieren und circa 1.800 Mitarbeiter beschäftigen.  


Deutliche Mehrwerte für die Sparkassen und klare Wettbewerbsvorteile  

Das neu entstehende Unternehmen bietet der Sparkassen-Finanzgruppe deutliche Mehrwerte und zeichnet sich durch klare Alleinstellungsmerkmale aus. Mit seinem Dienstleistungsspektrum werden die Bereiche Marktfolge Aktiv, Marktfolge Passiv, Digitalisierung, €-Zahlungsverkehr, Auslandsgeschäft sowie sonstige Dienstleistungen abgedeckt. Neu hinzugekommen ist das Produkt der Personalsachbearbeitung, das umfasst die Abwicklung der Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie komplexer Personalsachfragen. Mit dem Geschäftsmodell DSGF.regio bietet das Unternehmen darüber hinaus eine sozialverträgliche Lösung für den wachsenden Personalüberhang der Sparkassen an. Mit diesem Modell gelingt es, Personalkosten zu reduzieren, ohne Personal freizusetzen. Die Institute profitieren dabei nicht nur von Kosteneinsparungen, sondern auch von Effizienzen durch standardisierte Prozesse sowie durch die Bündelung erzielter Skaleneffekte.  

Auch in regionaler Hinsicht ist die Partnerschaft ein Gewinn. Mit Standorten in den Bundesländern Hessen und Rheinland-Pfalz ergänzt die SMS das Produktionsnetz der DSGF optimal und komplementiert die Betreuung aller Sparkassen im Bundesgebiet – deutschlandweit immer in direkter Nähe zu den Sparkassen. Diese breite, bundesweite Abdeckung eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, Skaleneffekte und Mengenbündelungen über die Standorte zu erreichen.  

Die Standorte der SMS werden Teil der virtuellen Fabrik der DSGF. Hierüber ist die Bearbeitung sämtlicher Kundenaufträge über alle Standorte des Unternehmens hinweg möglich – und das bei einem konsistent gleich hohen Serviceniveau sowie einer zentralen Steuerung. Die Kunden profitieren zusätzlich von einem einheitlichen und transparenten Preismodell bei verlässlicher Leistung und hoher Qualität.  

Durch den Zusammenschluss mit der SMS entsteht der einzige unabhängige, nicht in einer Organschaft stehende Komplettanbieter für Marktfolge-Back-Office-Dienstleistungen in der Sparkassen-Finanzgruppe.  


Das Ziel fest im Blick
 

Dass es sich beim eingeschlagenen Weg um eine Partnerschaft auf Augenhöhe handelt, unterstreichen die Gesellschafter. „Der Zusammenschluss ist eine logische Fortsetzung der Unternehmensstrategie der DSGF, den Sparkassen als verlässlicher Partner bundesweit zur Seite zu stehen. Bereits vor einigen Jahren hat die DSGF als unabhängiger Dienstleister innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe und gemäß dem Auftrag ihrer Gesellschafter den Prozess der Marktkonsolidierung im Bereich Back-Office-Dienstleistungen gestartet, um sich zu dem führenden Dienstleister zu entwickeln“, kommentiert Joachim Hoof, Vorsitzender des Aufsichtsrates der DSGF und Vorsitzender des Vorstandes der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.  

Thomas Groß, Vertreter der Gesellschafter der SMS und stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Landesbank Hessen-Thüringen, ergänzt: „Über allem steht das Ziel, die Sparkassen langfristig mit höchster Effizienz in allen Marktfolge-Back-Office-Prozessen zu unterstützen. Die DSGF nimmt dabei klar die Rolle des Prozessgestalters ein, und entwickelt qualitativ hochwertige und skalierbare Standardprozesse. Die SMS wird durch den Zusammenschluss entscheidend zur Erreichung der Strategie beitragen.“

 

Zur Pressemitteilung

 

Zum Artikel der Sparkassenzeitung

 

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