Funktionsfähiges Notfallmanagement der DSGF unter Beweis gestellt

Köln, 19.04.2017 Der Kölner DSGF-Standort musste am 12. April aufgrund eines Bombenfundes in unmittelbarer Nähe kurzfristig geräumt werden. Die Notfallmaßnahmenpläne der DSGF griffen umgehend und stellten eine fristgerechte Bearbeitung der wichtigsten und kritischen Geschäftsprozesse sicher.

Auf einem Nachbargelände der DSGF in Köln wurde am Vormittag des 12. April eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und musste zeitnah entschärft werden. Eine umgehende, vollständige Gebäuderäumung wurde kurzfristig umgesetzt.  

Uwe Penz, Notfallmanager der DSGF, initiierte sofort die erforderlichen Maßnahmen und organisierte die Notfallkoordination am Kölner Standort: „Die Herausforderungen bestanden darin, das Gebäude innerhalb von maximal 40 Minuten zu räumen und gleichzeitig die Bearbeitung kritischer Geschäftsprozesse weitestgehend sicherzustellen. Für solche Fälle gibt es Schubladenpläne und wir können somit schnell reagieren. Bereits kurze Zeit nach erfolgter Gebäuderäumung konnten wir die Produktionen des Auslandsgeschäftes und des Zahlungsverkehrs auf zwei Arten fortsetzen. Einerseits wurden in Köln nahegelegene Ausweicharbeitsplätze genutzt, sodass Mitarbeiter der betroffenen Produktionsbereiche die kritischen Geschäftsprozesse unverzüglich weiter bearbeiten konnten. Durch die virtuelle Fabrik der DSGF konnten darüber hinaus die anderen Standorte bei der Bearbeitung der Kölner Geschäftsvorfälle unterstützen.“  

Die virtuelle Fabrik vernetzt alle Produktionsstandorte miteinander und ermöglicht so, dass Geschäftsvorfälle nach gleichen Qualitätsstandards und standardisierten Prozessen bearbeitet werden. So konnten am 12. April die Kolleginnen und Kollegen anderer Standorte die Kölner Aufträge einsehen und bearbeiten. Somit hat das DSGF-Notfallmanagement seine Funktionsfähigkeit in der Praxis unter Beweis stellen können.

 

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